Zuschlagsreif

Ergebnis der Vergabe

Technische Ausrüstung Deichtorhalle Süd LPH 8-9

Beschreibung

Zwischen 1911 und 1914 wurden die Deichtorhallen auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs, des Hamburger Gegenstücks zum »Hamburger Bahnhof« in Berlin, als Markthallen errichtet. Sie stellen eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Industriearchitektur der Übergangsperiode vom Jugendstil zu den Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts dar. Die beiden Hallen sind offene Stahlkonstruktionen: die nördliche Halle ist ein dreischiffiger Langbau mit 3.800 m² Grundfläche, die südliche Halle ist ein Zentralbau mit Laterne mit einer Grundfläche von 1.800 m². Die in den Jahren 1911 bis 1914 errichteten Markthallen wurden 1989 im Auftrag der Körber-Stiftung durch den Architekten Josef Paul Kleihues für die Nutzung als Ausstellungshallen umgebaut. Die Hallen stehen auf den aus dem Jahr 1911 stammenden Marktkellern. Diese Keller bilden heute auch die Tiefgarage, welche sich westlich an das Untergeschoss der Südhalle anschließt. In den Jahren 2003 - 2004 erfolgte der Umbau der südlichen Halle zum Haus der Photographie durch das Architekturbüro Jan Störmer aus Hamburg. Später erfolgten dann auch Sanierungsmaßnahmen an der Tiefgarage. Die Deichtorhallen sind Teil des von der Bürgerschaft 2018 mit den Drucksachen 21-13127 vom 08.05.2018 und 21-14130 vom 22.08.2018 beschlossenen Modells der Überführung der wichtigsten Kulturimmobilien der Stadt Hamburg in das Mieter- Vermieter Modell (MVM). Die Behörde für Kultur und Medien (BKM) behält ihre Rolle als Bedarfsträgerin, die als Mieterin die Finanzierung der Mietzahlungen sicherstellt und die zugrundeliegenden Bedarfsannahmen mit den Kultureinrichtungen abstimmt. Die Sprinkenhof fungiert als Realisierungsträgerin. Die Deichtorhallen sind am 01.01.2019 in die 2. HIM überführt worden. Resultierend aus der im ersten Halbjahr 2017 erstellten Bestandsaufnahme zum baulichen Zustand der über 100 Jahre alten, denkmalgeschützten und ursprünglich als offene Markthallen konzeptionierten Deichtorhallen einschließlich Tiefgarage und großflächigen Außenanlagen ist eine umfangreiche Sanierung des gesamten Ensembles erforderlich. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über eine Brutto-Grundfläche von 6914 m² (ohne Tiefgarage). Die in der Bestandsaufnahme ermittelten notwendigen Sanierungsmaßnahmen wurden in die sogenannten „vorgezogenen Maßnahmen“ und die „Hauptmaßnahme (Innenausbau)“ unterteilt. Für die Hauptmaßnahme werden die Leistungen der LP8 und LP9 gem. HOAI ab-gefragt, die Gegenstand dieser Ausschreibung sind.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Auftraggeber
Sprinkenhof GmbH
Ort
Hamburg
Bundesland
Hamburg
CPV
71000000 — Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
29.07.2026
Zuschlag am
27.07.2026
Kennung
930f43d9-6c29-4627-b598-1a53c21635f5
Quelle
oeffentlichevergabe.de (Bund)

Zuschlag

Verlauf des Verfahrens

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 11.09.2026, 18:14.