Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Erwerb von CO2-Emissionsrechten – Beschaffung regionaler Emissionsminderungsgutschriften zum Ausgleich nicht vermeidbarer Emissionen der bayerischen Staatsregierung

465.000 € Geschätzter Wert
465.000 € Zuschlagswert
2 Bieter
4 Lose

Beschreibung

Zur Umsetzung des Bayerischen Klimaschutzgesetzes (BayKlimaG) ist es Aufgabe des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) Zertifikate (Emissionsminderungsgutschriften) zur jährlichen Kompensation unvermeidbarer Emissionen aus dienstlichen Flugreisen sowie zur Kompensation unvermeidbarer Emissionen der Staatsregierung zu beschaffen. Diese sollen nunmehr auch regionale CO2-Zertifikate (Emissionsminderungsgutschriften) mit einem sukzessiv ansteigenden Anteil umfassen. Der fachliche Fokus bei den Projekten, aus denen die Gutschriften stammen sollen, liegt im naturbasierten Bereich mit dem Fokus auf Emissionsreduktion durch Moorbodenwiedervernässung. Es ist auch möglich, Gutschriften aus anderen Projekten einzureichen. Die Umsetzung der Projekte muss in Bayern erfolgen. Die regionalen Ausgleichsprojekte im Sinne des BayKlimaG unterliegen dabei strengen Qualitätsanforderungen (Bayern-Standard). Der Bedarf beläuft sich insgesamt auf 9.000 Zertifikate, aufgeteilt in vier Mengenlose zu 1.500 Zertifikate mit Leistungserbringung in 2025 (Los 1), 2.000 Zertifikate mit Leistungserbringung in 2026 (Los 2), 2.500 Zertifikate mit Leistungserbringung in 2027 (Los 3) und 3.000 Zertifikate mit Leistungserbringung in 2028 (Los 4). Die Zuschlagserteilung richtet sich je Los nach dem jeweils wirtschaftlichsten Angebot (höchste Kennzahl Z). Je Los wird maximal ein Zuschlag erteilt. Es besteht eine Zuschlagslimitierung von maximal drei Losen je Bieter. Falls der Bietende nicht über die geforderte Gesamtanzahl an Gutschriften für das jeweilige Jahr des Loses aus ein und demselben Projekt verfügt, kann ein Hauptangebot auch aus beliebig gestückelten Gutschriften aus mehreren Projekten (maximal 3) bestehen, sofern dadurch in Summe die gewünschte Gesamtanzahl des entsprechenden Loses erreicht wird. Die Leistung wird anhand einzureichender Projektangaben bewertet. Bewertet wird die Qualität des Registers (15%), das Regelwerk gemäß Bayern-Standard (65%) und der Projektstandort und Projektart (20%). Der Angebotspreis pro Emissionsminderungsgutschrift darf den Betrag von 100 € netto nicht überschreiten. Die gesamten Emissionsminderungsgutschriften werden in Teil- und Fachlose (allgemeiner naturbasierter Bereich und im speziellen Moore) unterteilt. Vier Lose des allgemeinen naturbasierten Bereichs (Bestandteil des hiesigen Vergabeverfahrens) sowie die Lose für die Bedarfsjahre 2029-2040 (Vergabeverfahren folgt zu einem späteren Zeitpunkt) werden dem 80%-Kontigent zugeordnet. Vier Fachlose "Moore" werden dem 20%-Kontigent zugeordnet und von der europaweiten Ausschreibungspflicht ausgenommen. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen, insbesondere dem Leistungskriterienkatalog und den Vertragsbedingungen zu entnehmen.

Dossier: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

Mit einem Konto liest Zuschlagsreif die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus ein Dossier: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Augsburg
Bundesland
Bayern
CPV
90731210 — Erwerb von CO2-Emissionsrechten
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
18.08.2025
Zuschlag am
21.07.2025
Kennung
8ccfaeaa-7a04-432f-93bb-4c44d81c4240
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Zuschlag

Verlauf des Verfahrens

Zum Vergabeportal

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.09.2026, 19:43.