Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros – Neubau Stützpunkt Nord, Feuerwehr Lippstadt in Lipperbruch

226.000 € Zuschlagswert
1 Bieter
1 Los

Beschreibung

Durch die steigenden Bedarfe an neuen Geräten und Ausstattung für die Löschgruppe Lipperbruch der Feuerwehr Lippstadt sind die Kapazitäten am derzeitigen Standort weitgehend erschöpft. Daher beabsichtigt die Stadt Lippstadt, auf dem ehemaligen Gelände der Bundeswehr im Lippstädter Ortsteil Lipperbruch, den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Platz für bis zu 30 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr. In diesem Zuge soll außerdem eine neue Rettungswache mit Platz für ca. vier Rettungskräfte auf dem Grundstück entstehen. _______________________________________________________________________ Der Neubau soll auf dem Flurstück 609 an der Ecke Mastholter Straße/Ringstraße realisiert werden wobei der derzeitige eingezäunte Schützenplatz erhalten bleiben soll. Ein Bebauungsplan befindet sich noch in Aufstellung. _______________________________________________________________________ Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus soll nicht nur neuer Platz für Einsatzfahrzeuge entstehen, sondern zusammen mit der Rettungswache auch ein wichtiger Standort zur effizienteren Anbindung der nördlichen Ortschaften geschaffen werden. Gut organisierte Strukturen sowohl im Gebäude als auch in der Verkehrsführung sowie reibungslose Abläufe in der alltäglichen Nutzung des neuen Standortes bilden daher ein wesentliches Element der anspruchsvollen Planungsaufgabe. _______________________________________________________________________ Der im Vorfeld ermittelte Flächenbedarf beträgt etwa 1.500 Quadratmeter, wobei die Investitionskosten auf rund 4,8 Millionen Euro geschätzt werden. _______________________________________________________________________ Um für diese anspruchsvolle Aufgabe ein geeignetes Planungsbüro zu finden, ist die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs gemäß RPW 2013 mit ca. 15 teilnehmenden Büros vorgesehen. Im Anschluss an den Realisierungswettbewerb wird ein Verhandlungsverfahren nach VgV mit den Preisträger*innen durchgeführt. Dabei soll zunächst nur mit dem/der ersten Preisträger*in verhandelt werden. Im Rahmen dieses Verfahrens soll ein geeignetes Planungsbüro (Architekt*in - Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI) für die Bearbeitung der Planungsaufgabe gefunden werden. Der Wettbewerb richtet sich daher an Einzelbewerbende bzw. Bewerbergemeinschaften, mit oder ohne Nachunternehmen. Bevollmächtigte*r Vertreter*in der Bewerbergemeinschaft ist der/die Architekt*in bzw. Innenarchitekt*in. Die Teilnahme am Wettbewerb ist möglich als Einzelbewerber/in (alle Leistungen werden im eigenen Haus erbracht) oder als Bewerbergemeinschaft; in beiden Fällen ist die Beteiligung von Nachunternehmen möglich. Die Teilnahme von Innenarchitekten*innen ohne Beteiligung eines/ einer Architekt*in ist nur mit uneingeschränkter Bauvorlageberechtigung zugelassen. Für Innenarchitekt*innen ohne uneingeschränkte Bauvorlageberechtigung (gem. § 67 BauO NRW 2018), ist zwingend die Zusammenarbeit mit Architekten*innen notwendig.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Auftraggeber
Stadt Lippstadt
Ort
Lippstadt
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
CPV
71200000 — Dienstleistungen von Architekturbüros
Weitere: 71222000, 71220000, 71300000
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Veröffentlicht
17.07.2025
Zuschlag am
03.12.2024
Kennung
17d01863-06b9-4e2f-a254-fd530aa55a93
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Zuschlag

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Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.09.2026, 20:02.