Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Bauarbeiten für Wasserstraßen – Geschiebezugabe 2025 - 2028, El-km 120,913 bis 259,600

7.337.074 € Geschätzter Wert
7.337.074 € Zuschlagswert
2 Bieter
1 Los

Beschreibung

An der Elbe tritt im Übergangsbereich zwischen Oberlauf und Mittellauf von El-km 120 bis 290,7 Sohlerosion auf. Die Sohle der Elbe tieft sich in der sogenannten Erosionsstrecke, abhängig von den vorhandenen geomorphologischen Verhältnissen, unterschiedlich stark, stellenweise bis zu 2 cm/Jahr, ein. Die Erosion ist eine Folge des fehlenden natürlichen Geschiebes von oberstrom. Das Gewässer transportiert mehr Geschiebe, als ihm zugeführt wird und bedient sich dabei aus der Sohle des jeweiligen Abschnitts. Durch die Eintiefung der Sohle ist die Wirksamkeit der Strombauwerke verändert: Die Bauwerke liegen streckenweise zu hoch, engen den Abfluss auch über den Regulierungswasserstand hinaus ein und verstärken somit die Eintiefungstendenzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Zugabe eines Sand-Kies-Gemisches als Geschiebeersatzmaterial mit dem Ziel, das durchschnittliche Geschiebedefizit von 120.000 t bis 175.000 t pro Jahr im betrachteten Streckenabschnitt auszugleichen und der Erosion weitestgehend entgegenzuwirken. Zusätzlich wird Material durch Buhnenfeldbaggerungen gewonnen und dem Strom zugegeben. Die Geschiebezugabe erfolgt in vom AG festgelegten Zugabestrecken (vgl. Abschnitt 2.1.2) sowie nach festgelegten Zugaberegeln (vgl. Abschnitt 4.6). Die Kornverteilung des Geschiebeersatzmaterials muss den Vorgaben des AG folgen, vgl. Abschnitt 3.7. Zusätzlich zu den vom AN vorzulegenden Eigenkontrollen werden regelmäßig Proben, die zur Qualitätssicherung bzw. Erfolgskontrolle der Maßnahme ausgewertet werden, durch den AG am Einbaugerät entnommen. Die Elbe wird nach verschiedenen Gesichtspunkten in Streckenabschnitte unterteilt. Für die Schifffahrt werden die Fahrrinnentiefen in den Elbe-Strecken E2 (Dresden-Riesa), E3 (Riesa-Elstermündung), und E4 (Elstermündung-Saalemündung) im Maßnahmenbereich ausgewiesen. Aus hydrologischer und wasserbaulicher Sicht wird die Elbe ebenfalls in Strecken und Teilstrecken untergliedert. Diesen werden die Zugabestrecken und -stellen zugewiesen und sind für nachgelagerte Auswertungen im Rahmen der Erfolgskontrolle von Bedeutung. Die Zugabestrecken werden grob in folgende Streckenabschnitte entlang der Elbe eingeteilt: . Strecke 1: El-km 120,913 – 171,600 . Strecke 2a: El-km 171,600 – 198,500 . Strecke 2b: El-km 198,500 – 230,000 . Strecke 3: El-km 230,000 – 259,600 Jährlich sollen in den jeweiligen Streckenabschnitten folgende Mengen an Geschiebeersatzmaterial zugegeben werden: Jährliche Menge bis zu (t/a) = 175.000 t. Gesamtmenge = 350.000 t.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Magdeburg
Bundesland
Sachsen
CPV
45247100 — Bauarbeiten für Wasserstraßen
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
17.06.2025
Zuschlag am
02.06.2025
Kennung
44dc0e79-6e18-4329-994b-831fb3faa9aa
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Zuschlag

Verlauf des Verfahrens

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Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.09.2026, 20:21.