Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – ESTW Treysa - Planungsleistung

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Beschreibung

Das schon in der Planung befindliche ESTW Stadtallendorf (Ausbau bis Bf Kirchhain im Süden), soll um die Bahnhöfe Treysa und Schlierbach (nördlich), einschließlich der Abschnitte hin bis zu den Einfahrsignalen des Bf Zimmersrode erweitert werden. Hierzu werden diese neuen Abschnitte separat ausgeschrieben. Es gelten grundsätzlich die Vorgaben der verkehrlichen Aufgabenstellung hinsichtlich der Stellwerke (ESTW/ DSTW) bzgl. der Anforderung DSD ready und der Betriebssteuerstrategie der DB Netz AG. DSD Ready beinhaltet Doppelausrüstung des Stellbereichs mit ETCS Level 2 mit Signalen (ETCS L2mS), Umsetzung der Richtlinie 819.1343A01 (Optimierung von ESTW-Planungen bei ETCS Ausrüstung), Vorbereitung der ETCS-Bedienplätze in der Betriebszentrale bzw. im Betriebssteuerstandort. Fahrwege im Bahnhof sind auf die maximal möglichen Geschwindigkeiten zu optimieren, um durch die Gewinnung von Fahrzeitreserven und die Minderung von Belegungszeiten die Betriebsqualität zu verbessern. Gleichzeitig sollen so wenige Fahrstraßenausschlüsse wie möglich bestehen (D-Weg-Optimierung). Für Strecken und Betriebsstellen, für die keine weitergehenden Infrastrukturanforderungen gestellt werden, wird kein Richtungsbetrieb vorgesehen, Signale nach ETCS L2mS sind dunkelschaltbar, Achszähler werden bei Blockteilung in beiden Richtungen genutzt und es sind jeweils mehrere D-Wege, verschiedener Länge zu projektieren. Desweitern sind die Streckenabschnitte Zimmersrode - Schlierbach, Schlierbach – Zimmersrode, sowie Schlierbach – Treysa, Treysa – Schlierbach, signaltechnisch für Gleiswechselbetrieb (GWB) in ESTW-Technik auszurüsten. Dabei ist die Blockteilung zu optimieren und den Vorgaben des späteren Hochleistungsnetzes im Voraus, unter Berücksichtigung späterer Weichenverbindungen (Überleitstellen mit Abzweiggeschwindigkeiten von 100km/h) anzupassen. Weiterhin zu beachten ist, dass die Abstände in allen Bahnhöfen für die Ausrüstung mit Weichtrapezen (Abzweiggeschwindgkeiten von 100km/h) vorzusehen sind. Die Blockteilung Regelgleis wird gem. Ausrüstungsstandard Bestandsnetz auch für das Gegengleis angenommen. Die aus den Geschwindigkeitsoptimierten und Neubauweichen bedingten Änderungen der OLA sind entsprechen aufzuzeigen und zu beplanen. Gleiswechselbetrieb ist auf allen Gleisen mit entsprechender Ein- und Ausfahrsignalisierung vorzusehen. Die Ein- und Ausfahrgeschwindigkeit soll auf Basis der vorhandenen Trassierung erhöht werden. Ebenso ist abschnittsweise eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit zu prüfen. Die Anforderungen des Hochleistungsnetzes betreffend, sind die Anpassung des Oberbaues und der Oberleitung mit umzusetzen. Die Bedienung des genannten ESTW-Bereiches soll (vorübergehend) im Stw. Treysa integriert werden. Zur Wahrung der Ausfallsicherheit sind zwei Bedienplätze, sowie ein dritter, nicht besetzter Reservebedienplatz vorzusehen, der im Bedarfsfall zu besetzen ist. Ein Umzug in die SZ-Kassel ist nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt vorzusehen.

Dossier: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

Mit einem Konto liest Zuschlagsreif die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus ein Dossier: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Frankfurt Main
Bundesland
Hessen
CPV
71240000 — Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Veröffentlicht
24.04.2025
Zuschlag am
12.04.2025
Kennung
baa0d8fc-77fe-4107-a712-3c7195548ad4
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

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Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.09.2026, 21:02.