Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Erschließung der ehemaligen Schachtanlage Westerholt - Objektplanung Verkehrsanlagen

653.204 € Zuschlagswert
2 Bieter
1 Los

Beschreibung

Die Städte, Gelsenkirchen und Herten arbeiten interkommunal an der Entwicklung des Projektes „Neue Zeche Westerholt“. Zu diesem Zweck wurde von den beiden Kommunen die Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH gegründet, die die Fläche für eine Nachfolgenutzung erschließen soll. Die Maßnahme soll teilweise mit Fördermitteln umgesetzt werden. Der Förderantrag im Rahmen des 5-StandorteProgramms wird zum Jahresende 2024 eingereicht, mit der Bewilligung wird Mitte 2025 gerechnet. Der Planungsraum mit einer Größe von etwa 39 ha liegt auf der Stadtgrenze der Städte Gelsenkirchen und Herten in den Stadtteilen Hassel und Westerholt und unmittelbar angrenzend an den Stadtteil Bertlich. Der Planungsraum umfasst neben der eigentlichen Schachtanlagenfläche Westerholt 1/2 eine südlich angrenzende Brachfläche (ehemaliger Übergabebahnhof der DB AG) sowie öffentliche Verkehrsflächen (u.a. Teile der Marler Straße, Egonstraße/ Geschwisterstraße und Ringstraße). Im Jahr 2015 wurde die Machbarkeitsstudie mit dem „Masterplan Neue Zeche Westerholt“ erarbeitet und im Nachgang durch verschiedene Fachgutachten qualifiziert. Das Grundlage dieser Fachplanungen fortgeschriebene städtebauliche Konzept bildet die Grundlage für die Bebauungspläne 428 (Gelsenkirchen) und 185 (Herten), für welche Mitte 2025 die Satzungsbeschlüsse gefasst werden sollen. Im Rahmen der Bauleitplanung wurde ein Verkehrsgutachten erstellt, welches den Nachweis einer im Hinblick auf Funktionalität und Verträglichkeit angemessenen Verkehrserschließung für das gesamte Flächenareal erbringt. Hierzu wurde die Vorbelastung der unmittelbar betroffenen Knotenpunkte ermittelt und mit den Zusatzverkehren aus der geplanten Nutzung zu einer maßgebenden Prognose-Verkehrsbelastungen überlagert. Auf dieser Basis wurden die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Verkehrsqualität der betroffenen Knotenpunkte abgeschätzt und bewertet. Darüber hinaus wurde ein das Erschließungskonzept nachqualifiziert und final mit den zuständigen Fachämtern der Städte abgestimmt. Auf Grundlage dieser Erschließungskonzeption sind nun in einer 1. Bearbeitungsstufe die weiteren Planungsleistungen der Objektplanung auszuarbeiten und darauf aufbauend in einer 2. Bearbeitungsstufe die weiterführenden Arbeiten in Richtung einer Realisierung der Maßnahme vorzunehmen. Die wesentlichen Anbindungen an das bestehende Straßennetz erfolgen an vier Punkten. Die Haupterschließung erfolgt über die Marler Straße über einen neuen signalisierten Knotenpunkt. Die vorhandene Zufahrt an der Egonstraße im Bereich der Torhäuser wird untergeordnet weiter genutzt. Die Verlängerung der Ringstraße auf Hertener Stadtgebiet stellt die direkte Verbindung zum in Bau befindlichen neuen DB-Haltepunkt dar und ist daher besonders für den ÖPNV relevant. Im Osten endet die Hauptachse der inneren Erschließung des Plangebiets mit Anbindung an die Bahnhofstraße. Außerdem ist die innere Erschließung eines neuen Wohngebiets auf dem ehem. Mitarbeiterparkplatz nördlich der Egonstr. Bestandteil der Planung. Neben der Kfz-seitigen Erschließung ist die besondere Bedeutung der „Allee des Wandels“ für den Radverkehr hervorzuheben. Diese wird von dem im Westen gelegenen Glückaufpark Hassel, über das Zentrum der ehemaligen Zeche Westerholt bis an den östlichen Anschluss entlang der Bahntrasse geführt. Zusätzlich zur Allee des Wandels werden für den Berufsradverkehr Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn entlang der Haupterschließungen geplant, ergänzt durch barrierefreie Gehwege entlang der Straßenachsen. Im Zuge einer neuen Kanalverlegung in Egonstraße, Geschwisterstraße und Bertlicher Straße sind deren Oberflächen abschließend wiederherzustellen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Gelsenkirchen
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
CPV
71240000 — Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Weitere: 71300000
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
21.03.2025
Zuschlag am
11.02.2025
Kennung
5e73d8a3-1123-4123-9e7b-124b89bd9587
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Zuschlag

Verlauf des Verfahrens

Zum Vergabeportal

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.09.2026, 21:19.