Zuschlagsreif

Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen – Gaußschule Braunschweig // Freianlagenplanung

63.563 € Geschätzter Wert
63.563 € Zuschlagswert
4 Bieter
1 Los

Beschreibung

Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen für Freianlagen gemäß § 39 HOAI 2021, LPH 1 bis 8, in den Leistungsphasen 1 bis 8 zur Neugestaltung des Schulhofes des Gymnasium Gaußschule Braunschweig im Zuge eines nachverdichtenden Ersatzneubaus. /// Durch die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren ergibt sich an der Gaußschule ein Raumdefizit. Der Raumbestand der Gaußschule bietet keine Optionen der Nachverdichtung. Eine durchgeführte Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass die einzige dauerhafte Lösung ein Ersatzneubau auf der Fläche der derzeitigen Ein-Fach-Sporthalle ist. PLANUNGSANFORDERUNGEN Im Zuge der Freianlagenplanung sind die angrenzenden Außenanlagen an dem Ersatzneubau zu überplanen. Die angrenzenden Flächen an dem Bestandsgebäude sind nicht Teil des Planungsauftrags und sollen erhalten bleiben, was vor allem während der Bauphase zu berücksichtigen ist. Der zu überplanende Teil des Schulhofes soll sich in der Formsprache und Gestaltung an den Bestand anlehnen, sodass sich ein einheitliches Gestaltungsbild ergibt. Aufgrund der begrenzten Flächenverfügbarkeit auf dem Grundstück werden die erforderlichen Fahrradstellplätze in einem Fahrradkeller realisiert. Die barrierefreie Erschließung des Fahrradkellers ist Bestandteil der Außenanlagenplanung. Die textlichen Festsetzungen des geltenden B-Plans sowie deren Begründungen sind zu beachten. Weiterhin muss die Planung die barrierefreie Erschließung vorsehen und inklusive Bestandteile aufweisen. Wünschenswert wäre eine teilweise Reflexion der Nutzungen der Innenräume in den Außenanlagen. In dem Ersatzneubau ist ein Multifunktionsraum für darstellendes Spiel, Musik, Theater etc. vorgesehen, weiterhin ist für den Ganztagsbereich eine moderne Mediathek inkl. Ruhebereich geplant. Die Gestaltung der Außenanlagen muss in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erfolgen, da der Bereich unter Denkmalschutz steht. Der vorhandene Baumbestand auf dem Schulhof soll erhalten und geschützt werden und als Bestandteil in die Außenanlagenplanung mit einfließen. Eventuell notwendige Schutzmaßnahmen während der Hochbaumaßnahme sind mit dem Hochbau eng abzustimmen. Bäume im Baufeld zum Löwenwall können nicht erhalten werden. Die Stadt Braunschweig verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Gebäudeerstellung und eines nachhaltigen Gebäudebetriebes verbunden mit einer CO2-Neutralität ab 2030 für den Neubau. Während in der Vergangenheit das Regenwasser grundsätzlich vollständig abgeführt wurde, soll bei dem Ersatzneubau eine Nutzung des anfallenden Regenwassers, z.B. zur Bewässerung von Grünlagen, sinnvoll ermöglicht werden. Bei der Planung ist ein enger Austausch mit dem Hochbauarchitekten und dem Anlagenplaner zwingend notwendig. Das Staffelgeschoss wird mit einem Gründach ausgestattet. Weiterhin ist im Sinne des nachhaltigen Bauens die Weiternutzung vorhandener Ausstattungselemente zu überprüfen und ggf. mit vorzusehen. Die Planung ist eng mit dem Behindertenbeirat, dem Hochbau und der Denkmalpflege abzustimmen.

Dossier: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

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Angaben aus der Bekanntmachung

Auftraggeber
Stadt Braunschweig
Ort
Braunschweig
Bundesland
Niedersachsen
CPV
71222000 — Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
24.03.2025
Zuschlag am
17.12.2024
Kennung
c50b03a0-3d67-47cc-98a4-c530425a48b8
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

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Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.09.2026, 21:21.