Ausschreibung
Sanierung und Erweiterung der naturwissenschaftlichen Fachklassen am Gymnasium Unterrieden - Entwässerungsplanung Vergabe von Leistungen für die Planung von Ingenieurbauwerken nach HOAI 2021, Teil 3 Abschnitt 3, § 41 ff., Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung inkl. Überflutungsnachweis, Leistungsphasen 1 - 9 + örtliche Bauüberwachung
Beschreibung
Im Rahmen des Vergabeverfahrens mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 und § 74 VgV, soll ein Ingenieurbüro für die Entwässerungsplanung des Neubaus und der Sanierung des Gymnasiums Unterrieden in Sindelfingen ermittelt werden. Die Entwässerungsplanung umfasst sowohl den geplanten Erweiterungsneubau der Schule als auch gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen an den bestehenden Gebäuden auf dem gesamten Grundstück. Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 27.000 m². Auf dem Areal befinden sich neben dem Bestandsgebäude der Schule eine Sporthalle und ein Sportplatz sowie der künftig geplante Erweiterungsneubau der Schule. Die BGF des Erweiterungsneubaus beträgt ca. 930 m². Der Überflutungsnachweis ist ebenfalls für das gesamte Grundstück zu erstellen. Das Gymnasium Unterrieden wurde im Jahr 1979 errichtet und besteht aus einem dreigeschossigen Hauptgebäude sowie einer Dreifeld-Sporthalle. Im Schuljahr 2025/2026 besuchen insgesamt 769 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium Unterrieden. Die Klassenstufen 5 bis 12 werden vierzügig geführt. Ab der Einführung des neunjährigen Gymnasiums (G9) im Schuljahr 2025/2026 wird sich die Schülerzahl verändern, die Vierzügigkeit der Schule bleibt jedoch bestehen. Die naturwissenschaftlichen Fachklassen befinden sich weitgehend im bauzeitlichen Zustand und entsprechen weder den heutigen pädagogischen Anforderungen noch den aktuellen technischen Standards. Die erforderlichen Fachklassen können grundsätzlich durch eine Neustrukturierung der vorhandenen Flächen innerhalb der bestehenden Gebäude untergebracht werden. Darüber hinaus ergeben sich auf Grundlage des Musterraumprogramms für ein vierzügiges Gymnasium im G9-Betrieb Flächenbedarfe in den Bereichen Ganztagsräume, Differenzierungsräume sowie einem zusätzlichen Klassenraum. Im Jahr 2025 wurde durch das Büro Zimmermann und Nagel Architekten eine Voruntersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Oktober 2025 den städtischen Gremien vorgestellt und ein Grundsatzbeschluss zur Generalsanierung der naturwissenschaftlichen Fachräume sowie zur Erweiterung der Schule im Zuge der Einführung von G9 gefasst. Die Fachklassen sollen umfassend saniert und neu strukturiert werden. Zur Deckung des zusätzlichen Flächenbedarfs ist die Erweiterung der bestehenden Schule durch einen kompakten zweigeschossigen Neubau vorgesehen, der während der Sanierung der Fachklassen gleichzeitig als Interimsgebäude genutzt werden soll. Die städtebauliche Einbindung und die konkrete Ausformung der Baukörper sind im weiteren Planungsverlauf in Varianten zu untersuchen. Die Baumaßnahme soll während des laufenden Schulbetriebs umgesetzt werden. Hierfür ist ein Bau- und Umzugskonzept mit geeigneten Bauabschnitten und Rochaden zu entwickeln, um die Beeinträchtigungen des Schulbetriebs möglichst gering zu halten. Raumvergrößerungen innerhalb des Bestands sind durch das Versetzen von Flurwänden möglich; eine Erweiterung der Bestandsflächen durch ein Versetzen der Außenfassaden ist hingegen nicht vorgesehen. Die zu sanierenden naturwissenschaftlichen Fachklassen im Bestandsgebäude umfassen eine Nutzfläche von rund 1.400 m². Zur Deckung des zusätzlichen Flächenbedarfs ist der Erweiterungsneubau mit einer erforderlichen Nutzfläche von rund 540 m² vorgesehen. Die im Rahmen der Voruntersuchung ermittelten Grobkosten für die Generalsanierung der Fachklassen einschließlich des Erweiterungsneubaus belaufen sich für die Kostengruppen 200 bis 700 auf insgesamt rund 12,3 Mio. € brutto. Die Planung startet unmittelbar nach der Auftragsvergabe. Das Auswahlgremium ist für KW 44/2026 vorgesehen, die Bietergespräche sollen nach aktuellem Stand in KW 50/2026 stattfinden. Weitere Unterlagen/Pläne erhalten Sie in der 2. Phase des Verfahrens. Die Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist möglich (das Formblatt 234 ist entsprechend auszufüllen). Bei Bewerbergemeinschaften gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die ARGE. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros oder des Auftraggebers mit einzureichen (
Dossier: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Zuschlagsreif die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus ein Dossier: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Dossier ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Auftraggeber
- Stadt Sindelfingen
- Ort
- Sindelfingen
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- CPV
- 71300000 — Dienstleistungen von Ingenieurbüros
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
- Veröffentlicht
- 12.09.2026
- Teilnahmefrist
- 13.10.2026, 10:00
- Kennung
- 12baa7d0-d65f-4360-ac8d-fa6ce6983e9d
- Quelle
- oeffentlichevergabe.de (Bund)
Lose
- Los 1 — Vergabe von Leistungen für die Planung von Ingenieurbauwerken nach HOAI 2021, Teil 3 Abschnitt 3, § 41 ff., Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung inkl. Überflutungsnachweis, Leistungsphasen 1 - 9 + örtliche Bauüberwachung
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 13.09.2026, 04:17.