Ergebnis der Vergabe
Deutschland – Allgemeine und berufliche Bildung – „Integrationszentum - Anlaufstelle und Beratungsangebot“ - Maßnahmen zur Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen im Leistungsbezug nach dem SGB II, AsylbLG oder SGB VIII sowie der stillen Reserve
Beschreibung
Benachteiligte Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund werden oft früh mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, die über eine fehlende berufliche Orientierung hinausgehen. Das Integrationszentrum soll eine Anlaufstelle und ein Beratungsangebot für diese benachteiligten Jugendlichen und deren Familien sein. Im Fokus der Maßnahme stehen junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund mit einem Wohnsitz im Hochtaunuskreis, die eine Ausbildung aufnehmen möchten. Weiterführend kann das jeweilige soziale Umfeld der Jugendlichen ebenfalls zum Bestandteil der Zielgruppe werden. Die Angebote des Integrationszentrums werden die Teilhabechancen von benachteiligten Jugendlichen im Hochtaunuskreis gefördert. Der Maßnahmenzeitraum beläuft sich auf den 01.06.2024 bis zum 31.05.2026. Eine Verlängerungsoption ist nicht vorgesehen. Das Integrationszentrum ist mindestens halbtags geöffnet und steht den Teilnehmern zur Beratung zur Verfügung. Dabei sind auf die Arbeitswoche gesehen Öffnungszeiten am Vor- und Nachmittag sicherzustellen. Die Teilnehmer sind durch den Auftragnehmer selbst zu generieren. Der Sozialraum ist dabei in den Blick zu nehmen. Der feste Durchführungsort muss sich an einem Ort in den Kommunen Bad Homburg v. d. H., Oberursel (Taunus), Steinbach oder Friedrichsdorf befinden. Der Auftragnehmer hat Maßnahmenräumlichkeiten einzurichten, welche in angemessener Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufgesucht werden können. Die Gehzeit vom/zum öffentlichen Verkehrsmittel soll 10 Minuten nicht überschreiten. Ebenfalls ist vom Träger eine Möglichkeit bereitzustellen das Beratungsangebot auch als mobiles Angebot vor allem im Usinger Land anzubieten, sowie als initiales Angebot in Kooperation mit Sprachkursträgern im jeweiligen Sprachkurs. Beides wäre gut umzusetzen mit einem Bus oder ähnlichem Fahrzeug. Die Ausgestaltung und Ideenentwicklung hierzu obliegt dem Bieter im Konzept. Für die Durchführung der Maßnahme sind die erforderlichen Räumlichkeiten in ausreichender Zahl, Größe und Ausstattung durch den Auftragnehmer bereit zu stellen. Hierzu gehören der Beratungsraum und sanitäre Anlagen. Der Beratungsraum muss Platz bieten für zwei Mitarbeiter mit einer jeweiligen Möglichkeit einen Kunden zu beraten. Dabei muss der Schutz der persönlichen Daten gewährleistet sein. Diese Regelungen betreffen nicht den mobilen Beratungsstandort. Die Personalkonzeption muss insgesamt – im Hinblick auf die Anzahl, das jeweilige Qualifikationsprofil und die Arbeitszeiten der zum Einsatz kommenden Mitarbeiter – erkennen lassen, dass sie auf die Inhalte und Zielsetzungen der Maßnahme abgestimmt ist. Die Anzahl des eingesetzten Beratungspersonals wird beschränkt auf zwei Halbtagsstellen, die nicht von einer Person beide ausgefüllt werden dürfen, um den Vertretungsfall zu gewährleisten.
Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Zuschlagsreif die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Analyse ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Auftraggeber
- Kreisausschuss des Hochtaunuskreises.
- Ort
- Bad Homburg vor der Höhe
- Bundesland
- Hessen
- CPV
-
80000000 — Allgemeine und berufliche Bildung
Weitere: 79998000 - Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- Veröffentlicht
- 11.06.2024
- Zuschlag am
- 25.04.2024
- Kennung
- ad49a505-735b-4cf6-9a22-facbeaab8daf
- Quelle
- TED (EU-Amtsblatt)
Lose
- Los 1
Zuschlag
- gsm GmbHKiel
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 11.06.2024, 02:00.