Ergebnis der Vergabe
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden – Nichtoffener, interdisziplinärer Planungswettbewerb gem. RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungs-/Losverfahren zum Neubau der Förderschule Gallus-Schule in Grünberg (Hessen) und anschließendes Verhandlungsverfahren gem. § 14 Absatz 4 Pkt. 8 VgV zur Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Objektplanung Freianlagenplanung gem. HOAI.
Beschreibung
Die Gallus-Schule ist eine Förderschule mit ganztägigem Angebot. Das stark sanierungsbedürftige Schulgebäude der Gallus-Schule aus den 1970er-Jahren wird den Anforderungen an eine moderne sonderpädagogische Lernumgebung nicht gerecht. Die Schule verfügt bereits aktuell über einen wesentlich höheren Raumbedarf, als im Bestand zur Verfügung gestellt werden kann. Auf Grundlage entsprechender Voruntersuchungen wurde vom Landkreis Gießen beschlossen, dass ein Neubau zur Umsetzung kommen soll. Dem Thema des Nachhaltigen Bauens wird besondere Bedeutung für das Gesamtkonzept des Neubaus und dessen Lebenszyklus beigemessen. Die Wettbewerbsvorprüfung erfolgt daher in Anlehnung an die "Systematik für Nachhaltigkeitsanforderungen in Planungswettbewerben (SNAP)". Für das Projekt werden Gesamtbaukosten von ca. 28,9 Mio. € netto für die Kostengruppen 200-700 ausgewiesen. Davon umfassen die Bauwerkskosten (KG 300 + 400) ca. 19,9 Mio. € netto und die Freianlagenkosten (KG 500) ca. 1,2 Mio. € netto. Das Projekt wurde für folgende Förderprogramme hinsichtlich der Förderfähigkeit geprüft: – Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) über die KfW, – Landesförderung nach Kommunalrichtlinie Energie. Es wird angestrebt, das Projekt als klimafreundliches Nichtwohngebäude mit QNG (Qualitätssiegel nachhaltiges Gebäude) zertifizieren zu lassen. Die zur Bekanntmachung gleichlautende Beschreibung zu den Anforderungen an die Teilnahme gem. § 4 Abs. 1 RPW sowie zu den Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer gem. Unterabschnitt 5 §§ 42 - 51 VgV sind dem anliegenden Auslobungsvorabzug zusammenfassend zu entnehmen. Es werden 20 Bewerber/innen zur Wettbewerbsteilnahme zugelassen. Hiervon sind 3 Teilnehmer/innen gesetzt. Bei Eignung von mehr als den vorgesehenen Bewerbern/-innen entscheidet das Los über die Teilnahme. Eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft aus Architektin bzw. Architekt und Landschaftsarchitektin bzw. -architekt bildet im Falle der Aufforderung zur Teilnahme an den Verhandlungen nach § 43 VgV eine Bietergemeinschaft. Die mögliche Beauftragung kann dabei für jedes der Mitglieder der Bietergemeinschaft durch separate Vertragswerke erfolgen. Im Rahmen des Planungswettbewerbes wird die Zusammenarbeit mit anderen Sonderfachleuten insbesondere Klimaingenieurinnen bzw. -ingenieure, mit Energieberaterinnen bzw. -beratern, Tragwerksplanerinnen bzw. -planern und Brandschutzsachverständigen empfohlen. Die genannten Sonderfachleute unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Zuschlagsreif die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Analyse ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Ort
- Gießen
- Bundesland
- Hessen
- CPV
-
71221000 — Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Weitere: 71222000 - Verfahrensart
- Sonstiges zweistufiges Verfahren
- Veröffentlicht
- 02.12.2024
- Zuschlag am
- 30.09.2024
- Kennung
- 7e014e4f-1a22-4156-b461-563dff8e3136
- Quelle
- TED (EU-Amtsblatt)
Lose
- Los 1
Zuschlag
- Office03 - Waldmann & Jungblut Architekten Partnerschaft mbBKöln
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 02.12.2024, 00:00.